Roulette, oder „das kleine Rad“ stammt, entgegen dem weit verbreiteten Irrtum, nicht aus Frankreich. Der Ursprung kann mit großer Wahrscheinlichkeit dem Italien des 17. Jahrhunderts zugeschrieben werden. Seitdem durchlief es verschiedene Entwicklungen in den Ländern Europas, die sich allerdings vor allen Dingen durch das Vorhandensein (oder nicht) der Doppelnull auswirken.

Das erste Roulette-Rad – mit roten und schwarzen Farbfeldern und geraden und ungeraden Zahlen von 1 bis 36 sowie einer Null, wurde zuerst im 18. Jahrhundert in einem Pariser Casino genutzt und wanderte von dort nach Nordamerika. Dortige Casinobetreiber fanden allerdings den Vorteil des Hauses zu gering und führten zusätzlich zur Null die Doppelnull ein. Heute noch gibt es entsprechend Amerikanisches und Europäisches Roulette. Letzteres hat definitiv den geringeren Bankvorteil, ist also zu bevorzugen.

Obwohl man mit dem Roulette auch einfach loslegen kann, empfiehlt es sich, zur Maximierung des eigenen Vorteils auf jeden Fall erst im Übungsspiel-Modus zu checken, wie die Kugel läuft. Weiterhin sollten Sie sich kurz die verschieden Quoten angucken, denn Wetten mit hohen Gewinnchancen gegen das Haus bieten natürlich geringere Auszahlungen.

Ziel ist selbstverständlich, das Feld zu erraten, auf das die Kugel fallen wird. Sie können auf verschiedene Arten setzen. Am einfachsten ist es auf Bereiche zu setzen. Sie können zum Beispiel Zahlengruppen auswählen – von 1 bis 18 oder von 19 bis 36. Vielleicht ist Ihnen aber auch nach Farben zumute – wählen Sie einfach rot oder schwarz. Die Auszahlungsquote liegt jeweils bei 1:1. Wenn Sie mit dem Einsatz ein höheres Risiko eingehen, erhöht sich die Auszahlungsquote entsprechend. Setzen Sie auf eine einzelne Zahl, dann liegt die Quote bei 35:1. Setzen Sie auf zwei benachbarte Zahlen, sinkt sie auf 17:1. Setzen Sie auf ein Dutzend Zahlen, so zum Beispiel 1 bis 12, dann liegt die Quote nur noch bei 2:1.

Genießen Sie die Spannung, der Kugel bei ihrem rasanten Umlauf zuzusehen und fiebern Sie mit in der Hoffnung, das richtige Feld zu erwischen!